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FingerHaus erhält höchste deutsche Auszeichnung für den Mittelstand

FingerHaus wird in Berlin mit dem »Premier - Großer Preis des Mittelstandes« ausgezeichnet.

Am 24. Oktober 2009 wurden beim Bundesball unter den 500 Gästen die diesjährigen Sonderpreise des »Großen Preises des Mittelstandes« verliehen.

Der »Große Preis des Mittelstandes« hat sich nach den Angaben der ehrenamtlich organisierten Oskar-Patzelt-Stiftung, die den Wettbewerb nun bereits im 15. Jahr durchführt, zur wichtigsten Auszeichnung im deutschen Mittelstand entwickelt.

Nachdem FingerHaus im Jahr 2000 den »Oskar für den Mittelstand« gewonnen hat und 2006 als »Premier-Finalist« ausgezeichnet worden ist, ist die Wahl der Jury für den »Premier« in diesem Jahr auf das nordhessische Unternehmen gefallen. Damit ist FingerHaus das zweite zum »Premier« gekürte Unternehmen in Hessen und der erste Fertighaushersteller überhaupt, dem diese Ehre zuteil wird.

In jedem einzelnen Bewertungspunkt hat das vom Magistrat der Stadt Frankenberg (Eder) und der Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg nominierte Familienunternehmen hervorragend abgeschnitten.

Der »Premier – Großer Preis des Mittelstandes« ist die höchste Auszeichnung unter den bundesweiten Sonderpreisen, die von der Oskar-Patzelt-Stiftung unter strengen Auswahlkriterien an Preisträger der vergangenen Jahre für eine überaus positive Weiterentwicklung verliehen wird. Bewertet werden die Unternehmen dabei als Ganzes und ihre Rolle in der Gesellschaft. Erforderlich sind hervorragende Leistungen bei der Gesamtentwicklung, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Modernisierungen und Innovationen, Marktauftritt und Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.

Bei der Laudatio würdigten Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, beide sind Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, die Leistungen von FingerHaus folgendermaßen: FingerHaus habe sich zum größten Bauunternehmen Nordhessens und unter die Top 5 der Fertighausbranche vorgearbeitet. Das Unternehmen investiere konsequent in die Zukunft und habe beispielsweise 2008 die gesamte Unternehmenslogistik umgebaut und neu ausgerichtet. Hervorgehoben wurde auch die Innovationsbereitschaft bei den administrativen Prozessen durch elektronische Workflows, der gekonnte Umgang mit dem Traditionswerkstoff Holz, die ökologisch sinnvolle und Ressourcen schonende Bauweise sowie das solide Finanzmanagement bei starker Eigenkapitalquote und Wachstum mit Augenmaß.

Trotz Weltwirtschaftskrise und gegen den Trend habe FingerHaus seine Fertigungskapazitäten zwei- und dreischichtig ausgelastet. IT-basierte Fertigungsprozesse, das papierlose Büro, eigene Material- und Produktforschung und -entwicklung sowie umfassender europäischer Marken- und Domainschutz seien ebenso selbstverständlich wie eine flächendeckende Präsenz am Markt. In den letzten fünf Jahren seien Umsatz, Investitionen, Mitarbeiter- und Auszubildenden-Anzahl deutlich gesteigert worden. Breit aufgestellt sei auch das regionale Engagement des Unternehmens, beispielsweise durch die Unterstützung der Kinderkrebsstation Marburg und die Mitarbeit in Wirtschaftsverbänden.

Bei FingerHaus ist man stolz auf die Auszeichnung als »Premier«. »Der Premier ist nicht nur ein Preis für das Unternehmen FingerHaus. Er ist eine besondere Auszeichnung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit viel Engagement bei der Sache sind und dadurch zu dem Erfolg des Unternehmens eine Menge beitragen« so die FingerHaus-Geschäftsführer einhellig. Diese Auszeichnung zeige, dass FingerHaus auf dem richtigen Weg sei, gleichzeitig verpflichte sie aber auch, die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.

»Wir wollen alles dafür tun, damit wir auch weiterhin erfolgreich arbeiten können und somit die Arbeitsplätze sichern. Nur so zeigen wir, dass wir ein würdiger Preisträger sind« so die Geschäftsführer von FingerHaus.

Hintergrundinformationen:
Bis zum 31. Januar wurden bundesweit insgesamt 3.366 kleine und mittelständische Unternehmen von mehr als 1.400 Institutionen, Kommunen und Verbänden nominiert. Die Entscheidungen über die Preisträger sind von über 100 Juroren in dreizehn Regionaljurys getroffen worden. Die vorgeschlagenen Unternehmen beschäftigen nach Angaben der Stiftung zusammen rund 537.000 Mitarbeiter und damit 40 Prozent mehr als noch vor 5 Jahren, haben eine Ausbildungsquote von 8,9 Prozent (70 Prozent über dem Bundesdurchschnitt), konnten den Umsatz gegenüber 2004 um 60 Prozent steigern, realisieren doppelt so viele Investitionen wie der Durchschnitt im Mittelstand, haben in der Regel eine Eigenkapitalquote über 40 % und leisten jährlich Steuer- und Abgabenzahlungen zwischen 12 und 15 Mrd. Euro.

 

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